MEGA

 KimDotcom
Hallo liebe Leute
der in Neuseeland lebende Deutsche Kim Schmitz (Kim Dotcom) wird vielen von euch ein Begriff sein. Selbst, wer nur wenig die Nachrichten verfolgt, konnte der dicke Internetmillionär nicht entgangen sein. Sein legendäres Portal ‚Megaupload‘ wurde bis vor einem Jahr täglich von mehr als 50 Millionen Usern besucht. Aber am 19. Januar 2012 wurde die Seite von den Behörden geschlossen und es gab eine spektakuläre Hausdurchsuchung bei Schmitz/Dotcom mit anschließenden Verhaftungen. Grund: Es wurden z.B. illegal Filme über das Portal getauscht. Dotcom, als Betreiber sollte nun dafür haftbar gemacht werden. Die Film- und Musikindustrie stand als treibende Kraft im Hintergrund. Sie wollten an Schmitz ein Exempel statuieren. Das ging allerdings bis heute völlig daneben. Nähere Einzelheiten können Sie gerne googeln.
Jeder dachte aber vor einem Jahr: Jetzt ist der Schmitz fertig! Nur, wer seinen Werdegang schon länger verfolgt, konnte sich denken, dass da noch nicht Schluß ist. Nur, dass er bereits jetzt mit einer neuen Sache kommt, obwohl er noch unter Hausarrest steht und ein Auslieferungsersuchen der Amerikaner existiert, verwunderte schon. Und als dann herauskam, dass er wieder eine Tauschbörse eröffnet, haben selbst die hartgesottenen Insider gedacht:Jetzt spinnt er.
Übrigens gibt es ja noch andere Tauschbörsen. Die nennen sich nur mittlerweile ‚Cloud-Dienste‘, wie z.B. Dropbox. Dort kann man seine Dateien hochladen und bestimmen, wer sie wieder runterladen darf. Dass sich darunter auch illegale Raubkopien befinden, kann man sich denken. Aber das ist eine Sache der Anwender, nicht des Betreibers. Das wäre so, als ob man den gesamten Vorstand der Post AG verhaftet, weil einige Kunden illegale Briefe versendet haben.
Kim Dotcom hat sogar der Filmindustrie (ohne gesetzlichen Zwang) erlaubt, selber Löschungen von illegalen Angeboten vorzunehmen. Was sie auch ca. 1 Million Mal pro Jahr taten. Damit ist jetzt Schluß, denn der schlaue Kim ist am Samstag mit seinem neuen Dienst ‚MEGA‘ ins Netz gegangen, bei dem es aber einen entscheidenden Unterschied zu seinem Vorgängermodell und allen anderen Tauschbörsen gibt. Die Daten werden nämlich schon beim hochladen verschlüsselt und erst beim Runterladen wieder entschlüsselt. Der Betreiber kann also nicht mehr erkennen, um was für Dateien es sich handelt. Aber nicht nur er kann es nicht sehen. AuchHollywood und die Polizei haben keine Chance mehr irgendwas zu erkennen. Und es ist damitlegaler, als legal.
Der Zulauf auf das neue Portal ist enorm. Bereits nach den ersten 14 Stunden hatten sich500.000 User registriert. Der Dienst wird den Erfolg der alten Seite noch übertrumpfen. Wenn man ihn läßt und wenn er gesund bleibt und keinen ‚Unfall‘ bekommt.
Die Pressekonferenz am Samstag hat er jedenfalls gut überstanden. Sie fand in seinem eigenen (MEGA-) Garten statt, in dem er eine große Show-Bühne installiert hatte. Als Gag ließ er – ohne Vorankündigung – einen schwarzen FBI-Hubschrauber einfliegen, von dem sich Spezial-Einsatzkräfte abseilten (wie vor einem Jahr geschehen). Die Presseleute hielten es zunächst für echt und zückten erschrocken ihre Kameras. Aber dann rief Kim von der Bühne: Stopp! und sagte, es wäre doch besser, wenn wir alle Freunde wären. Die ‚Spezial-Einsatzkräfte‘ waren natürlich alles Schauspieler.
Du hast ganz oben sicherlich den Link zu YouTube entdeckt und festgestellt: Das ist ja alles auf Englisch. du musst nicht viel Englisch können, um das meiste zu verstehen. Und selbst, wenn du gar nichts verstehst, reicht es schon, sich ein paar Ausschnitte anzusehen, um einen Eindruck von der Situation zu erhalten.
Egal, ob man den Kim Dotcom mag oder nicht, auf jeden Fall ist er das praktische Beispiel dafür, dass man immer wieder aufstehen sollte. Manchmal muß nur eine Kleinigkeit geändertwerden (Verschlüsselung), um wieder in das Lager der Erfolg-Reichen zu wechseln. Viele Menschen geben zu schnell auf, wenn etwas nicht auf Anhieb funktioniert. Aber genau darin unterscheiden sich die Erfolgreichen von den weniger Erfolgreichen: Sie stehen immer wieder auf!
Wir drücken dem Kim die Daumen, allerdings nicht ganz uneigennützig. Denn wir spielen mit dem Gedanken, den Dienst später in Anspruch zu nehmen, wenn es um die Übermittlung vonVAV-Abrechnungen geht. Wenn nur Du die Datei öffnen können, bleibt die Information darin wirklich privat. Nur Sie entscheiden, wer es noch wissen darf.
Und eine weitere Idee von Kim Dotcom interessiert uns ebenfalls: Er möchte das Verschlüsselungsverfahren auch für eMails anwendbar machen. Damit wären private Nachrichten tatsächlich wieder privat. Kein Schnüffler (und davon gibt es eine ganze Menge im Internet)  hätte eine Chance. Alleine die Möglichkeit wieder selbst entscheiden zu können, ob ich eine Postkarte versende oder einen zugeklebten Brief, ist so unheimlich viel Wert.
Wenn du dir aber jetzt gerade Gedanken machst, was denn VAV-Abrechnungen sind (weil du es etwas weiter oben gelesen hast), dann ist das ein untrügliches Zeichen dafür, dass du noch nicht auf dem Basis-Seminar warst. Und damit weisst du auch gar nicht, wie gut es dir demnächst gehen wird. Also: Falls du noch nicht angemeldet bist, klicke einfach auf den Banner hier unten


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